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Wo kommt der Müll hin? Fahrenbacher Grundschüler bei der INAST Abfallbeseitigungs GmbH

 

Dick eingepackt machten sich dieser Tage 46 Dritt- und Viertklässler der Grundschule Fahrenbach zusammen mit ihren Lehrerinnen Stefanie Rieth und Nadine Mattern sowie Jugendbegleiter H.P. Karl bei frostigen Temperaturen zu einem ganz besonderen „Lerngang“ auf. Ziel war das Gelände der Abfallbeseitigungs-GmbH INAST in Mosbach, wo man mit direktem Bezug zum aktuellen Unterrichtsthema die Müllbeseitigung „live und in Farbe“ anschauen konnte.

 

Die Idee für den Unterricht vor Ort hatte im übrigen Kurt Wieder von der gleichnamigen Reinigungsfirma Wieder. Die Einführung der „gelben Tonne“ und der Unterrichtsstoff „Verpackungen“ aus dem Sachkundeunterricht weckte zudem das Bedürfnis bei den Schülern mal den Weg des Mülls nachzuverfolgen.

 

Mit dem kurzerhand organisierten Bus ging`s also auf Mosbachs Höhen, wo die Firma INAST seit gut einem Jahr beheimatet ist. Dort angekommen, berichtete zunächst Frau Weidlich, Regierungsbeamtin a. D., aufschlussreich und eindrücklich von der ehemaligen hier ansässigen Kaserne. Für viele Kinder war die Tatsache, dass hier bis vor einigen Jahren noch Soldaten angesiedelt waren, kaum vorstellbar.

 

An der Pforte wurden die Kinder von Sabrina Wieder sowie Herrn Gimber, Herrn Denz und Herrn Pimiskern von der Abfallbeseitigungsfirma INAST in Empfang genommen. Eingeteilt in zwei Gruppen, führten danach die Inast-Führungskräfte Denz, Gimber und Pimiskern die Schüler über das 27 Hektar große Gelände. Staunend wurden die großen Mengen an Elektroschrott und sperrigen Haushaltsgeräten bewundert. Dass all die orangefarbenen Container am Abend gefüllt sein werden, konnten die Schüler kaum glauben. Herr Gimber berichtete den Kindern vom Altglas-Recycling und alle waren überrascht, wie ordentlich das Altglas farblich sortiert beim INAST ankommt und vor allem wie große Mengen in kürzester Zeit entstehen. Darüber hinaus konnten die Kinder auch Einblick in die Wiederverwertung des Altpapiers gewinnen.

 

Beeindruckt waren die Schüler auch von dem Bundesverband Rettungshunde (BRH), welcher sich hier am Hardberg ein Trainingscenter zum Retten und Helfen eingerichtet hat.

 

Nach einer kurzen „Brezelpause“ ging´s gemeinsam in die Holzarena, wo auch Fahrenbachs Bürgermeister Jens Wittmann zur Gruppe stieß. Auch hier vermittelten die INAST-Mitarbeiter den Kindern viel Fachwissen und nahmen sich Zeit für die Kinderfragen. Ein Highlight zum Abschluss war dann der gemeinsame Gang auf die große LKW-Waage am Eingangstor. Knapp wurde die ein Tonnen –Marke verfehlt, und so durfte man sich im Vergleich zu den ankommenden vollbeladenen orangenen LKWs durchaus als Leichtgewichte fühlen. Ein gelungener Abschluss eines tollen Tages für den sich die Klassensprecher bei den Firmen Wieder und INAST bedankten.

 

 


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