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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 22.07.2019

24.07.19

„Großes Stühlerücken“ war am vergangenen Montag im Bürgerzentrum am Limes in Fahrenbach angesagt. Und das darf man ruhig wörtlich nehmen, denn im Fahrenbacher Gemeinderat wurden fünf Mitglieder verabschiedet und gleich acht „Neue“ zusammen mit den wiedergewählten Volksvertretern in ihr Amt eingeführt.

 


Möglich machen den großen Wechsel zwei Ausgleichssitze, die den Fahrenbacher Gemeinderat von regulär 14 auf 16 Gemeinderäte vergrößern. Und weil dies auch eine neue Sitzordnung nach sich zieht, gab es reichlich Bewegung im Gremium als Bürgermeister Jens Wittmann zum symbolischen Platzwechsel aufrief. Zuvor stellte das „alte“ Gremium fest, dass bei keinem Gewählten Hinderungsgründe bestehen und der Bürgermeister verabschiedete fünf Gemeinderäte in den kommunalpolitischen Ruhestand oder evtl. ja auch nur eine Pause. Wie schnell man sich in einem Gremium wiederfindet, kann nämlich Gerhard Schumacher berichten, der nach einer „kurzen Pause“ von 34 Jahren mit einem grandiosen Ergebnis von der Bevölkerung wieder in das Entscheidungsgremium vor Ort gewählt wurde.

 

Bürgermeister Wittmann nutzte die Chance vor der großen Zuhörerschar fünf Ratsmitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinde zu danken. „Gemeinderatsarbeit ist nicht immer einfach“, so Wittmann, „denn niemand kann es allen recht machen“. Neben viel Zeitaufwand hat das Quintett auch ein hohes Maß an Zivilcourage, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick aufgebracht, um miteinander die Gemeinde voran zu bringen. Wittmann erinnerte an die Erschließung vom Baugebiet “Bierkeller III“, der Ansiedlung des Netto-Marktes, dem Ausbau der Kindergärten und der Grundschule, die Investitionen für Wasser- und Abwasser usw. „Ihr habt viel dazu beigetragen, die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen “ so gab der Bürgermeister den fünf Gremiumsmitgliedern, die insgesamt auf 58 Jahre Kommunalpolitik vor Ort blicken, mit auf den Weg.

 

Verabschiedet wurde zunächst Mario Muthny, der vor drei Jahren als Nachrücker für die CDU-Fraktion ins Gremium einzog und sich vor allem um Belange der Feuerwehr und der Schule kümmerte. „Wir sind gemeinsam gekommen und gehen auch gemeinsam“ sagten dann Kurt Brand und Karl Wesch, zwei Männer die für die Bürgerliche Wählergemeinschaft BWG zehn Jahre dem Gremium angehörten. Karl Wesch war zudem fünf Jahre einer der Bürgermeister-Stellvertreter. „Beide“, so Wittmann, „sind Kommunalpolitiker mit Leib und Seele, denen das dörfliche Miteinander und das Vereinsleben sehr am Herzen liegt.“ Nochmals fünf Jahre länger war Markus Wenninger (CDU) im Gemeinderat. Er brachte sein reichhaltiges Fachwissen bei allen Hochbaumaßnahmen ein, so der Bürgermeister, der auch Wenningers Einsatz für die Jugendarbeit lobte. Jugend und Kinder- darauf legte auch Elvira Stipp, ein Urgestein der BWG, in ihrer 20-jährigen Gemeinderatsarbeit immer besonderen Wert. Ihr Fachwissen im Bereich Bildung und Erziehung prädestinierte sie quasi für dieses Thema, doch auch ansonsten verfügte Elvira Stipp über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz. Von 2009-2014 bekleidete sie mit viel Engagement das Amt der Bürgermeister-Stellvertreterin. Dass auch die Bürgerschaft mit der Arbeit der scheidenden Räte einverstanden waren, zeigte der spontan aufbrausende Applaus.

 

Foto: Uwe Köbler

 

Danach war der obligatorische Platzwechsel angesagt und der Bürgermeister richtete zum ersten Male Worte an das neue Gremium. Er sah sich einem starken -weil mit 16 Räten besetzten- Kollektiv gegenüber, das sich aus acht Mitgliedern der Bürgerlichen Wählergemeinschaft, sechs Gemeinderäten der CDU und zwei Gemeinderätinnen der bei der Wahl erstmals aufgestellten Liste GFA (Gemeinsam für Alle) zusammensetzt. Insgesamt entscheiden ab sofort ein Dutzend Männer und vier Frauen darüber, wie sich die Gemeinde Fahrenbach weiter entwickeln soll. Jens Wittmann ging in seiner Einführungsrede auf die Schwerpunkte Erschließung von Baugebieten, innerörtliche Entwicklung, Erhalt und Modernisierung von Schulen und Kindergärten und die Aufrechterhaltung des regen Vereinslebens ein. „Es gibt viel zu tun“, so Wittmann an seinen Gemeinderat, „doch ich bin sicher dass alles gut wird, wenn der Gemeinderat, der aus acht etablierten Räten und acht „Neulingen“ besteht, die Verwaltung und die Bürgerschaft eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“ Der feierliche Moment der Verpflichtung folgte im Anschluss. Die erste Amtshandlung des neu zusammen gesetzten Rates war dann die Zustimmung zu einem Baugesuch in der Rainstraße (Trienz), weil man die Besetzung der einzelnen Ausschüsse und auf die September-Sitzung vertagte.

 

Angesprochen wurde zudem u.a. noch das Engagement des Vereins Kinder- und Jugend, der eine Sitzgruppe am Spielplatz Höhenstraße spendete, und die aktuell laufenden Baumaßnahmen in der Kommune. Auf großes Unverständnis bei Räten und Bürgern gleichzeitig sorgten die aktuellen Informationen zum Schulbusverkehr. Da werden Kinder -darunter Erst- und Zweitklässler- teilweise gar nicht abgeholt oder der Bus hält -so geschehen in Robern- auf der Heimfahrt überhaupt nicht an. Die Verwaltung, so Jens Wittmann hat auf diese Missstände bei BRN und Landratsamt schon mit Nachdruck hingewiesen, denn die Sicherheit der Kinder hat höchste Priorität.

 

Weitere Themen konnten danach die zahlreich erschienen Interessierten sowie alten und neuen Gemeinderäte bei einem Stehempfang im etwas kühleren Foyer des Bürgerzentrums erörtern.


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