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Woche der Wiederbelebung in Fahrenbach

10.10.18

Wenn die Sparkassenfiliale ihren SB-Bereich kurzerhand in einen Schulungsraum verwandelt, dann muss dies schon einen besonderen Grund haben. Und den hatte es auch, denn das Leben eines Menschen steht überall an oberster Stelle. Und wie man dieses evtl. retten kann, demonstrierte Desireé Diebold, unterstützt von Matthias Schwarz, von der DRK-Bereitschaft Trienz im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ den interessierten Zuhörern.


Die wurden zunächst von Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Michael Hettinger und Fahrenbachs Bürgermeister Jens Wittmann begrüßt. Beide freuten sich über die gute Resonanz und sahen es als selbstverständlich an, dass sich die Sparkasse vor Ort und die Gemeinde bei dieser Thematik schon seit Jahren engagieren. „ Neben den Bankautomaten rechts am Eingang steht bzw. hängt der evtl. lebensrettende Defibrillator“, so Hettinger, und der sei auch rund um die Uhr zu erreichen. „Alles was man macht ist gut, erklärte Bgm. Jens Wittmann, denn nur nichts machen ist falsch“.

 

Das bekräftigte dann auch Desireè Diebold von der DRK- Bereitschaft die zur kurzen Unterweisung nicht nur ihren Kollegen Matthias Schwarz sondern auch die „kleine Anne“ mitgebracht hatte. „Little Anne“ ist die Übungspuppe an der die junge Aktive der Trienzer Bereitschaft erklärte wie man im Notfall richtig zu Werke geht. „ Prüfen, rufen, drücken“, so Diebold sei die richtige Reihenfolge. Zuerst prüft man den Zustand des Bewusstlosen, dann ruft man, wenn möglich, über die 112 Hilfe und dann gilt es fest und schnell mit der Druckmassage am Herzen zu beginnen. „Die Druckmassage ist beim Herzstillstand wichtiger als die Beatmung, so Desireé Diebold, sie erfordert aber auch enormen Kraftaufwand. Deshalb ist es gut, wenn man Unterstützung erfährt. Gut ist es auch, wenn man den Bee-Gees-Song „Stayin alive“ kennt, denn dieser Takt gibt die Intensität des Drückens vor.

 

Nach der Theorie war dann die praktische Übung angesagt und so wurden quasi wieder einige auf den Weg vom Augenzeugen zum Lebensretter gebracht. Nach der Wiederbelebung per Herzdruckmassage stand dann auch der Gebrauch des Defibrillators auf dem Plan. „Das ist im Prinzip noch einfacher“, so die DRK-Fachleute, denn der „Defi“ gibt die einzelnen Schritte vor. Auch dessen Gebrauch durften die Teilnehmer mal selbst testen ehe Bürgermeister Wittmann das Fazit der lehrreichen, informativen und evtl. für einen Menschen auch lebensrettenden Stunde zog. Er dankte der DRK-Bereitschaft Trienz, auf die man im Ort stolz sei, für die Arbeit vor Ort und erläuterte, dass man die Standorte der Defibrillatoren mit entsprechenden Apps auch per Smartphone schnell zur Hand hat. „Wir müssen alle zusammen dran arbeiten, so der Bürgermeister mit dem Dank an die Sparkasse, dass die Quote der Lebensrettungen weiter gesteigert werden kann.

 


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