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Bericht zur Gemeinderatssitzung am 22.02.

 

Personalien standen bei der jüngsten Sitzung des Fahrenbacher Gemeinderates zu Beginn im Fokus. So informierte Bürgermeister Jens Wittmann darüber, dass zum 01.03.2021 Esther Vaskó in der „Zentralen Assistenz“ der Verwaltung und Nicole Schreck im Schulsekretariat mitarbeiten werden. Beide Stellen, so Wittmann, wurden nach Auswertung des in Auftrag gegebenen Organisations- und Personalgutachtens ausgeschrieben und in Absprache mit dem Gemeinderat besetzt.

Nicht von diesem Gutachten tangiert war die dritte Personalie des Abends. Die war bedingt durch den Wunsch des langjährigen Ratskollegen Gerd Neukirchner nach über 16 Jahren im Gemeinderat das Mandat abzulegen. Das sorge, so Jens Wittmann, zwar für jede Menge Wehmut, allerdings sind die Verzichtsgründe mit Blick auf die Gesundheit und das Alter durchaus nachvollziehbar und schlüssig. Die Gemeinde, so Wittmann, bedanke sich bei Gerd Neukirchner für das gute Miteinander und den Einsatz zum Wohle der Bevölkerung. „Ihm ist es immer um das Miteinander der drei Ortsteile gegangen“, so Wittmann, der auch die 15- jährige Arbeit von Gerd Neukirchner als „rühriger“ Ortsvorsteher von Robern und das Wirken im Ortschaftsrat würdigte. Auch aus diesem Gremium wird Gerd Neukirchner nach 26 Jahren offiziell ausscheiden. „Leider wollte Gerd auf eine offizielle Abschiedssitzung verzichten, doch wir werden ihm unseren Dank und die Anerkennung in geeigneter Form übermitteln“, so der Rathauschef unter dem Applaus von Ratsmitgliedern und Zuhörern. Für Neukirchners Fraktion die Bürgerliche Wählergemeinschaft BWG, nutzte Wolfgang Keller die Chance zum öffentlichen Dank an den Kollegen. Gerd Neukirchner sei nicht nur ein Kommunalpolitiker dem das Wohl der Gemeinde und deren Fortentwicklung am Herzen liegt, sondern sei in seinem Einsatz für die Dorfgemeinschaft in diversen Vereinen und Gruppen geradezu vorbildlich. Keller erwähnte besonders den Heimatverein Fahrenbach dessen Vorsitz Neukirchner inne hat. Der Bau vom Pavillon am Kürzenberg, dem Brunnen an der Wanderbahn, der Reiß-Hütte und die Anlage des Gemeindearchivs fielen unter seine Ägide.

 

Den Sitz im Gemeinderat und in drei Ausschüssen auf Verwaltungsverbandsebene, so der Bürgermeister nach den Dankesworten, nimmt nun Marco Brauch aus Robern ein. Er erklärte bereits schriftlich seine Zusage, die BWG-Fraktion zu komplettieren und weil auch formell keinerlei Hinderungsgründe festgestellt wurden, konnte Jens Wittmann den Diplom-Ingenieur förmlich verpflichten. „Für Marco Brauch, so der Bürgermeister, ändert sich quasi nur die Perspektive ein wenig, denn er gehört seit Jahren zu den Stammzuhörern bei den Beratungen im Gremium“. Dass die künftig im Bedarfsfall auch mal per Videokonferenz abgehalten werden können, ist nach der Änderung der Hauptsatzung möglich die anschließend beschlossen wurde. Natürlich, so war man sich einig, wird das eine Ausnahme bleiben, zumal die große Halle im Bürgerzentrum Sitzungen mit Abstand zulasse. Allerdings geht damit auch ein Problem einher, denn mancher Wortbeitrag der nicht mikroverstärkt ist, bleibt den Zuhörern verborgen, so ein Beitrag bei der Bürgerfragstunde. „Da schaffen wir bis zum nächsten Mal gerne Abhilfe“ so der Bürgermeister.

 

Foto: Uwe Köbler

 

In die Hauptsatzung wurde zudem die Gründung eines beratenden Ausschusses für Kinder, Jugend und Soziales aufgenommen. Besetzt wird der Ausschuss mit den Mitgliedern des Kindergartenkuratoriums, so der Beschluss.

 

Nach der Zustimmung zu Baugesuchen verwies der Bürgermeister auf die Zuschüsse aus dem Förderprogramm ELR für die „Dorfscheune“ und private Maßnahmen. „Da können wir sehr zufrieden sein “ so der Tenor. Zuschüsse gibt es im Übrigen auch für den Umbau des Rathauses in der Dorfmitte für den ab sofort das örtliche Architekturbüro Nohe federführend sein wird. Natürlich, so Jens Wittmann steht Sascha Jacoby, der sich beruflich in die Pfalz verändert hat, immer für Fragen zur Verfügung. Jens Wittmann beleuchtete danach die aktuelle Corona-Lage, die die Verwaltung immer wieder beschäftigt.

 

Die Frage der Kindergartenbeiträge während der Notbetreuung, der pandemiegerechte Betrieb in Grundschule und Kindergarten, die Beschaffung von Masken oder aber die Machbarkeit von Schnelltests für das Gros der Bürgerschaft etc. gilt es zu klären. Die Infektionslage sei aktuell aber gut, so der Bürgermeister. Passend zur Corona-Thematik wurde dann durch die BWG-Fraktion der Antrag zur Beschaffung von Lüftungsgeräten für die Grundschule gestellt. Man wird die Thematik zur nächsten Sitzung hin aufarbeiten und dann eine Entscheidung fällen. Detaillierte Recherchen sind nötig, denn dass es durchaus pro und contra gibt, wurde schon bei den ersten Redebeiträgen deutlich.

 

Nach der Besprechung zu Winterdienstfragen rührte Bürgermeister Wittmann dann noch die Werbetrommel für das Glasfaser-Projekt „Toni“. Die BBV hat jetzt noch einmal die Vertragskonditionen verbessert und deshalb heißt es mehr denn je „die Zukunftschancen nutzen“.

 

Die Ratsmitglieder fragten dann noch den Stand der Baulanderschließung in den drei Ortsteilen ab, bei dem es noch einige bürokratische Hürden zu überwinden gilt und auch Fragen zur Grundschule, incl. der Wiederöffnung nach dem lock-down, die eine Mutter aufgrund der Deputatsituation als „fragiles Konstrukt“ bezeichnete, und dem Medienentwicklungsplan wurden angesprochen.

 

Finales Thema war dann die Landtagswahl am 14. März, die der Verwaltung einiges an organisatorischer Arbeit abfordert. So sind die Wahllokale in den vorhandenen Hallen so zu gestalten, dass sie dem Hygienekonzept gerecht werden und außerdem müssen die Mitarbeiter im Bürger- und Wahlamt derzeit eine Flut an Briefwahlanträgen bewerkstelligen. „Um der verständlich erhöhten Briefwahlnachfrage gerecht zu werden, haben wir eigens das Fassungsvermögen des Briefkastens in der Rathaustür deutlich vergrößert, so Jens Wittmann abschließend.
 


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