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Gedenkfeier am Volkstrauertag 2020

 

In Fahrenbach fand am vergangenen Sonntag die gemeinsame Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Eine „ganz besondere Gedenkfeier“, so Bürgermeister Jens Wittmann bei der Begrüßung der etwa 20 Teilnehmer, darunter die beiden Ortsvorsteher Uwe Kohl und Thomas Breitinger.

Wegen der Coronalage waren nicht nur Abstand und Maske gefordert, sondern man musste auch auf die schon traditionelle Mitwirkung vom Männergesangverein Fahrenbach und dem Evangelischen Posaunenchor Fahrenbach-Trienz sowie die Ehrenwache durch die Freiwillige Feuerwehr verzichten. Auch die Ansprachen von Bürgermeister Wittmann und Pfr. Michael Roth- Landzettel, der in diesem Jahr für den Beitrag der beiden Kirchengemeinden verantwortlich zeichnete, sollten, so die Corona-Vorgaben, etwas kürzer ausfallen.

 


Bürgermeister Jens Wittmann ging in seiner Rede auf das Kriegsende vor genau 75 Jahren ein und erinnerte an die schicksalhaften Folgen von Krieg, Flucht, Vertreibung und notwendigem Neuaufbau. „Deshalb ist es wichtig, dass man den Volkstrauertag als „Tag des Friedens“ ansieht und überall die Themen Versöhnung, Verständigung und Frieden in den Vordergrund stellt. Wichtig dabei ist, so der Bürgermeister, miteinander und nicht übereinander zu reden. „Solange Menschen glauben, dass politische, wirtschaftliche, ethnische und religiöse Konflikte mit Krieg, Gewalt oder Terror gelöst werden können, so lange muss die Arbeit für den Frieden weitergehen, so Jens Wittmann in seiner Rede. Natürlich sparte der Bürgermeister auch nicht die Corona-Thematik aus. Wichtig sei auch hier Akzeptanz anderer Meinungen und Demokratieverständnis.

 

Kriegerdenkmäler, so Wittmann, sind nicht nur Orte der Erinnerung wo Angehörigen oder Freunden gedacht wird, sondern einmal mehr ein sichtbares Zeichen gegen Krieg und Gewalt, aber auch gegen Intoleranz, Hass und Ausgrenzung. Volkstrauer erfüllt erst dann ihren richtigen Sinn, wenn man sie als Aufforderung zum Handeln versteht. -Handeln gerade im Sinne derer, um die wir heute trauern, so Wittmann, der mit einem Zitat von Dietrich Bonhoeffer schloss:

Nur aus dem Frieden zwischen zweien und dreien kann einmal der große Friede erwachsen.

 

Pfarrer Michael Roth-Landzettel nahm danach die Wichtigkeit des Dialoges miteinander ohne jegliche Vorbehalte in den Fokus seiner kurzen Ansprache. Der Kirchenvertreter erinnerte an die „gelebte Aussöhnung“ die sich auch daran zeige, dass der englische Thronfolger im Deutschen Bundestag am Volkstrauertag die Gedenkansprache halte. Ein gemeinsames Gebet leitete dann zur offiziellen Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal unter den Klängen des „Guten Kameraden“ (aus dem Lautsprecher) über.

 


Bürgermeister Jens Wittmann dankte allen Anwesenden für Ihr Kommen und verabschiedete die Bürgerinnen und Bürger mit dem Wunsch gesund zu bleiben.
Bürgermeister Wittmann und die Ortsvorsteher Uwe Kohl (Robern) und Thomas Breitinger (Trienz) hatten im Übrigen schon vor der gemeinsamen Feierstunde in Fahrenbach an den Kriegerdenkmälern in Robern und Trienz Kränze zu Ehren der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft niedergelegt.

 

Foto: Uwe Köbler


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