/>
header09.jpg
Bild
Bild
Bild

Home > Nachrichten > Gemeinderatssitzung

Bericht zur Gemeinderatssitzung am 21.09.

 

Der Haushalt 2020 und die Pläne zur Sanierung und Modernisierung des Rathauses- das waren die Schwerpunkte der jüngsten Sitzung des Fahrenbacher Gemeinderates im Bürgerzentrum am Limes.

„Der späte Haushalt 2020 ist etwas ganz Besonderes“, so leitete der Bürgermeister die Aussprache zum Etat für`s laufende Jahr ein. Zum einen hat die Umstellung des Rechnungswesens auf die Doppik, verbunden mit einem neuen Buchungssystem die Beteiligten ebenso gefordert wie die Corona-Krise.  Letztlich legte die Verwaltung ein Zahlenwerk mit über 250 Seiten vor, dessen Umsetzung, so Wittmann aber trotzdem noch ungewiss ist. „Wie sich Corona auf die Bilanz auswirkt weiß niemand“. Kämmerer Thomas Breitinger trug dann nochmal die Eckdaten des Etats im Umfang von 6.330.300 € vor. Ausgerechnet wurde letztlich ein Ertrag von 14.831 €, ein Planergebnis, mit dem man zufrieden sein kann. Kredite werden keine aufgenommen, und auch die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer werden nicht angetastet.


Für die Bürgerliche Wählervereinigung ging Haushaltsexperte Wolfgang Keller auf das Zahlenwerk ein. „An die neue Darstellung muss man sich erst noch gewöhnen, genau wie an die neuen Begrifflichkeiten“. Keller verwies darauf, dass die Gemeinde mit einem Schuldenstand von 1,1 Mio und Rücklagen in Höhe von 2,4 Mio € quasi schuldenfrei sei und immer noch Spielraum für Investitionen habe. Allerdings sollte man die Rücklagen nicht komplett aufbrauchen. Keller verwies weiter auf die sich positiv auf die Sicherheit und die Finanzen auswirkende Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung und lobte explizit die Investitionen im Friedhofsbereich. Für die CDU-Fraktion nahmen Uwe Kohl und Benedikt Münch Stellung. Auch sie gingen auf die Unwägbarkeiten wie Zuweisungen, Steuerausfälle und die Lage im Gemeindeforst ein, und sahen daher die „schwarze Null“ im Ergebnis als durchaus positiv an. Beide beleuchteten dann noch anstehende Projekte, ehe sie mit dem Dank an alle Kollegen und die Verwaltung, genau wie GR Wolfgang Keller vorher, die Annahme des Haushaltes 2020 empfahlen. Für die GFA-Fraktion sah Clarissa Throm die Gemeinde auf einem guten Weg und schlug ebenfalls die Annahme vor.  Der einstimmige Beschluss war die logische Konsequenz aus den Wortbeiträgen. Unisono sprachen sich die Räte für Planungen von Gewerbeflächen aus. „Die sind bereits in Arbeit“ so Bürgermeister Wittmann mit dem Dank an die Fraktionen für die lobenden Worte an Verwaltung, Bauhof und weitere gemeindliche Funktionsbereiche.


Zu den notwendigen Investitionen gehört der Umbau und die Erweiterung des Rathauses. Grundsätzlich will man in dem schmucken Gebäude in der Ortsmitte, das zentral erreichbar ist, bleiben, so Jens Wittmann, doch momentan stößt man deutlich an Grenzen. Barrierefreiheit fehlt gänzlich, energetisch ist einiges zu tun und der dringende Raumbedarf erschließt sich jedem der momentan im Rathaus einen Termin wahrnimmt. „Im Übrigen waren und sind die Rathausmitarbeiter auch während der gesamten Coronazeit immer für die Bürger da“, so der Wittmann. Zusammen mit Sascha Jacoby vom gleichnamigen Architekturbüro wurden jetzt Pläne für einen Anbau an den bestehenden Baukörper gefertigt, die Bürgermeister Wittmann dann vorstellte. Wichtig ist der Aufzug, der künftig die Barrierefreiheit bis in das 2. Obergeschoss, dort sind aber nur Archiv und Sozialräume untergebracht, bietet. Das Bürgerbüro, so Wittmann kommt ins Erdgeschoss und gilt dort als zentrale Anlauf- und Verteilerstelle. Die Räume in allen Geschossen werden neu zugeschnitten und fördern so effektives und kommunikatives Arbeiten. Insgesamt wird die Maßnahme etwa eine Million Euro kosten. Für die Summe von 362.000,-€ liegen schon Förderzusagen vor. Die Gemeinderäte regten bei der Besprechung der Pläne noch an, alternative Heizungsvarianten ebenso wie eine Photovoltaikanlage zu prüfen. Auch der laufende Verwaltungsbetrieb während der Bauphase werde zur großen Herausforderung der Beschäftigten. Evtl., so regte Gemeinderat Berthold Schäfer an, müsse man für zu sicherndes Aktenmaterial, insbesondere im historischen Gemeindearchiv im Untergeschoss, geeignete Räume anmieten, um die Bauzeit zu überbrücken. Letztlich stimmten die Räte den Bauplänen mit dem Dank an Sascha Jacoby für die engagierte Arbeit, einstimmig zu.

 

Foto: Uwe Köbler

 

Bürgermeister Wittmann informierte dann noch über die Anbringung von zwei neuen Schaukeln (Doppelsitzer und Vogelnest) aus Holz am Spielplatz „Höhenstraße“ und über die freiwillige Prüfung der Spielplätze durch die DEKRA. Die habe zwar leichte Mängel festgestellt, schwerwiegende, die zu einem Abbau von Spielmöglichkeiten führen, aber nicht.

 

Saniert wird derzeit die Gemeindewaage in Robern, wo wieder mal bürgerschaftliches Engagement im Vordergrund steht. 

 

Nahezu fertig, so Wittmann, sind die Pflasterungsarbeiten und die Neugestaltung der Wasserentnahmestellen am Friedhof Fahrenbach. „Eine Maßnahme, die allenthalben gelobt und jetzt mit der zusätzlichen Sanierung des Kreuzungsbereiches am mittleren Weg und vor dem Kreuz im unteren Bereich abgerundet wird“. Ein Lob gab`s für die Fa. Helm aus Lauerskreuz und das Büro IFK in Mosbach für die gute Zusammenarbeit.

 

Jens Wittmann berichtete danach von der Neuordnung des Gutachterwesens in einem kreisweiten Gutachterausschuss. Fahrenbach wird da künftig von Christoph Schreck, ebenfalls Gemeinderatsmitglied, vertreten sein.

 

Thematisiert wurde bei der Aussprache auch nochmal die Glasfaserversorgung in Zusammenarbeit mit der BBV. Hier können die Vereine, die bei der Werbung mit ins Boot sollen, die Nutzungsvereinbarungen auf der Homepage abrufen und man plant eine Infoveranstaltung für alle Interessierte. Dass die auch von den Coronabeschränkungen betroffen ist, sollte klar sein.

 

Die Corona-Vorgaben schränken natürlich auch das Vereinseben ein, das derzeit in der Gemeinde wieder anläuft. Chöre proben wieder (in den großen Hallen) und wegen der Sportbetriebes im Winter steht am 01.Oktober eine Zusammenkunft mit allen Hallennutzern auf dem Plan, so der Bürgermeister.

 

Angefragt wurde zudem der Stand der Planungen für einen Fußweg zum Roberner Friedhof und geplanten Kanalsanierungsarbeiten, ein Thema, das nicht nur für die Gemeinde Fahrenbach zur Daueraufgabe wird und der Stand der Erschließung Feldbrunnen. Hier sei man immer noch in Verhandlungen mit einem Anwohner, was den Baubeginn weiter verzögert. Sehr zum Verdruss der vielen Bauwilligen die sich schon Flächen reserviert haben.
 


TopLinks
Veranstaltungen
Oktober 2020
S M D M D F S
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31



Seitenanfang Zurück Druckansicht Suche Sitemap Feedback Impressum Datenschutzerklärung