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Bericht zur Gemeinderatssitzung am 30.07.

 

Mit dem Kurzbesuch von „Toni“  begann die letzte Sitzung des Fahrenbacher Gemeinderates vor der Sommerpause. Und dass Sommer ist, bemerkten Räte und Zuhörer nicht zuletzt an den Temperaturen die in der Halle des Bürgerzentrums Fahrenbach herrschten.

„Toni“ selbst machte Hitze nichts aus, denn „Toni“ ist  der  Name für das  Glasfaser-Projekt, das kreisweit durch die Breitbandversorgung Deutschland ( BBV) angelaufen ist.  Vorgestellt wurde das Projekt von BBV-Marketing-Experte Marcus Böker, der informativ und auf den Punkt gebracht die Möglichkeiten der Glasfaserversorgung für jedes Haus – und das bei schneller Entscheidung  auch noch  ohne Anschlusskosten- vorstellte . „Der Landkreis und all seine Gemeinden stehen hinter dem Projekt“, so Jens Wittmann, das ab sofort auch in Fahrenbach intensiv beworben wird, um die  Zahl der notwendigen Vorverträge zu erreichen. Die Aktualität der  Thematik  bewiesen die aus dem Gremium an den Experten gerichteten Nachfragen. Vorgeschlagen wurde u.a. ein Informationsabend, der die Vorteile einer Glasfaseranbindung den Bürgern aus allen drei Ortsteilen nahe bringen soll. Im entsprechenden einstimmigen Beschluss wurde deutlich gemacht, dass die Gemeinde vollumfänglich hinter der BBV und „Toni“ steht. 

 

Die Aufmerksamkeit der Anwesenden forderte danach der Haushalt für das laufende Jahr. Dessen Aufstellung, so Kämmerer Thomas Breitinger, gestaltete sich wegen der Umstellung auf die doppische Buchführung und die Corona-Krise besonders schwierig und aufwändig. Jetzt aber habe man die Zahlen, in der Hoffnung, dass diese pandemiebedingt nicht noch gravierende Änderungen erfahren. Mit einem Schnellkursus in Sachen NKHR (Neues Kommunales Kassen- und Rechnungswesen) durch den Kämmerer und der für die Bürger wichtigen Meldung, dass keine Hebesatzänderungen bei den Steuern eingeplant sind, nahm man den Entwurf zur Kenntnis. Dessen zu erwartenden Ergebnisse kann man auch mit dem sprichwörtlichen „weinenden Auge“ sehen, denn gute Zahlen sind für manch einen Fördertopf eher hinderlich, wie auf Nachfrage aus dem Gremium deutlich wurde.

 


Gefördert aus dem Digitalpakt Schule und dem Förderprogramm zur Verbesserung des Fernunterrichts wird die Grundschule Fahrenbach. Und das Gute ist, so der Bürgermeister, dass dies nicht im „Windhundverfahren“ (es zählt nur Schnelligkeit) geht. Man kann also wohlüberlegt daran gehen die Förderung in Form von Verkabelungsarbeiten, WLAN für alle Klassenzimmer und vor allem für vier Schiebe-Whitebords als Ersatz für die altbekannten Tafeln, praktisch umzusetzen. Priorität aber genießt der Erwerb von 15 Tablets bzw. Mini-Laptops, die bei einem evtl. wieder notwendigen „Fernunterricht“ eingesetzt werden können. Grundlage aller Zuschüsse ist der Medienentwicklungsplan, den die Gemeinde Fahrenbach als eine der ersten Kommunen im Neckar-Odenwald-Kreis erfolgreich zur Genehmigung vorgelegt hat.  Hierfür galt der Dank dem Lehrerkollegium mit Rektorin Heike Biehler und der Verwaltung.

 

Im Fahrenbacher Ortskern türmen sich aktuell Berge von Altholz, Sandsteinen und Bauschutt. Kein Grund zur Sorge, denn im Rahmen einer aus Mitteln des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum geförderten Maßnahme, wurden alte, leerstehende Gebäude abgebrochen um einer neuen zentralen Bebauung zu weichen. Vier Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus entstehen neu, sobald die Materialien entsorgt sind, und eine bisher genutzte Scheune wird einer gemeinnützigen Verwendung zugeführt. Um dabei schnell und effektiv zu entscheiden bestimmte der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe. Für die Erschließung des Areals sorgt in Kürze die Haßmersheimer Firma Demirbas. Sie gab mit knapp über 300.000.-€ unter sechs Bewerbern das günstigste Angebot für die umfangreichen Arbeiten ab.

 

In Fahrenbach, genauer gesagt in Robern, tätig sein wird in Kürze auch die Firma Ott aus Höpfingen. Die ist spezialisiert auf Flachdachsanierungen, wie sie an der Friedhofshalle in Robern notwendig ist. Immer wieder trat da Wasser ein, sodass man sich jetzt zu einer grundlegenden Sanierung entschloss. Etwa 23.000 € kostet die erarbeitete und vom Rat einstimmig beschlossene Sanierungsvariante. Gebaut wird zudem auf Fahrenbachs Höhen, genauer gesagt neben den Wasserhochbehälter. Da erstellt die Deutsche Funkturm direkt am bestehenden Baukörper angrenzend einen 30 Meter hohen Stahlgittersendemast. Der Turm wird sicherlich dazu beitragen, die Mobilfunkerreichbarkeit in allen Bereichen Fahrenbachs deutlich zu verbessern. Zudem, so der Bürgermeister, wird auch die Feuerwehr den Mast als wichtigen Knotenpunkt für den Funkverkehr verwenden. Zu diesem Thema gab es auch schon an diversen Stammtischen die ein oder andere kontroverse Meinung, doch letztlich war man sich einig, dass der Funkturm sicher nicht besonders förderlich für das Landschaftsbild, aber erforderlich für den technischen Fortschritt- von dem jeder profitieren will- ist.

 

Diskussionen bei den betroffenen Eltern löste auch das Thema Kindergartenbeiträge in der Coronazeit und künftig aus. Natürlich, so der Bürgermeister, habe sich da die Gemeinde Fahrenbach mit den kirchlichen Trägern abgestimmt und eine Lösung erarbeitet. Gezahlt wird nur für die Notbetreuung und der Betrag richtet sich nach der zeitlichen Inanspruchnahme der Betreuungstage.  Im kommenden Kindergartenjahr, so ein weiterer Beschluss, werden die Elternbeiträge in allen drei Kindergärten um moderate 1,9 % steigen. Zur Diskussion stand da auch die Frage ob man nicht gänzlich auf eine Erhöhung verzichtet. Dies wurde mit Blick auf dann evtl. künftig fällige umfangreichere Erhöhungen und dem Beitragsaufkommen, das immer noch deutlich unter dem von den Spitzenverbänden geforderten Satz liegt verzichtet. Allerdings sprach sich der Rat ebenso einstimmig dafür aus, die Summe die sich aus der Erhöhung ergibt, unmittelbar wieder in die Kindergärten zu reinvestieren.

 

Investiert, und zwar Geld u.a. für 48 Tonnen Asphalt hat die Gemeinde in die Fahrbahndecken von Wander- und Feldwegen. Aufgebracht wurden die von den Männern des Bauhofes wie Bürgermeister Wittmann dann berichtete. Weiter sprach er die Inbetriebnahme der Kneippanlage an, für die ein spezielles Hygienekonzept erarbeitet wurde. Bleibt zu hoffen, dass dies von den Kneippfreunden- die dürfen maximal zu fünft und mit Mundschutz im Tretbecken sein eingehalten wird. Weitere Themen waren der Betrieb der Ultrafiltrationsanlage am Wasserwerk in Krumbach, der Einsatz des kommunalen Ordnungsdienstes und notwendige Arbeiten an dem Buswartehäuschen in Robern. Eine positive Nachricht zum Sitzungsfinale hatte dann Gerd Neukirchner, der Vorsitzende des Heimatvereins im Gepäck. Vereinsmitglieder haben drei Sitzbänke gefertigt, die genau wie eine privat gesponserte Bank nach der Fertigstellung der neuen Wege und Wasserstellen im Friedhof Fahrenbach aufgestellt werden.


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