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Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.11.

 

Der „kleine aber feine“ Fahrenbacher Wald stand zunächst im Fokus der Gemeinderatssitzung in Fahrenbach, zu der sich wieder enorm viele Zuhörer im Sitzungssaal des Bürgerzentrums eingefunden hatten. “Klein aber fein“ so, Wolfgang Kunzmann der zuständige Revierleiter, weil der Wald mit etwa 140 Hektar Fläche bislang jedes Jahr einen konstanten Ertrag von rund 20.000.-€ im Jahr abwarf, und man damit auf Platz zwei in der Kreisrangliste Ertrag pro Hektar lag. Jetzt aber, so Kunzmann ist das anders. Man läuft quasi seit August 2018 „dem Käfer hinterher“ und an den planmäßigen Einschlag sei nicht zu denken. Entsprechend schwer ist es, einen Waldhaushalt für das kommende Jahr zu erstellen. Die Preise sind im Keller und die Absatzmärkte sind teilweise zu, so der Forstfachmann. Sein Plan für 2020 weist daher in der Endsumme ein leichtes Minus aus, mit dem man angesichts der Lage auf dem Holzmarkt aber durchaus leben kann. Die Brennholzversorgung der Bevölkerung vor Ort ist gesichert, so Kunzmann, der das Wort Waldsterben vermied, aber von einer veränderten Struktur der Wälder sprach. Angesprochen wurden dann noch mögliche künftige Bepflanzungen- hier laufen Versuche mit Esskastanien, Roteichen etc. - und der Problematik der vielen kleinen Privatwälder, in denen nichts oder nur wenig gegen den Borkenkäfer unternommen wird. Jens Wittmann dankte Wolfgang Kunzmann für die fundierten Erläuterungen und wies darauf hin, dass Kunzmann auch weiterhin der Gemeinde als Revierförster erhalten bleibt.

 

Viel kommunale Aufmerksamkeit erfordern derzeit die geplanten Baugebiete in Fahrenbach, Trienz und Robern. Fast in jeder Gemeinderatssitzung ist planerisch einiges zu erörtern oder es sind formelle Beschlüsse zu fassen. So auch diesmal, denn es galt die räumliche Abgrenzung des künftigen Umlegungsgebietes, allerdings nicht parzellenscharf, festzusetzen. Nach kurzer Erörterung anhand der Pläne wurde die Umlegung für das Baugebiet „Feldbrunnen II“ in Fahrenbach und „Steigenwäldchen“ in Trienz formell angeordnet. Für die vereinfachte Umlegung „Mühlweggewann“ in Robern ist dieser Schritt nicht notwendig.

 

Notwendig ist dagegen, so die einstimmige Meinung des Gremiums, die Ausweitung des Ordnungsdienstes in der Kommune. Deshalb, so Jens Wittmann, wird man mit der Stadt Mosbach eine Vereinbarung über den Einsatz des städtischen Ordnungsdienstes hier vor Ort treffen. Der ruhende Verkehr soll damit in den bekannten Problembereichen in gesetzeskonformere Bahnen gelenkt werden. Klar, so der Bürgermeister dass man die Bevölkerung rechtzeitig auf die Tätigkeit des Ordnungsdienstes hinweisen wird. Gültig wird die Vereinbarung zum 01. Januar. In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister auch darauf hin, dass sich die Gemeinde an der landesweiten Verkehrssicherheits–Kampagne beteiligt. Es kann also sein, das künftig „Richtigparker“ ein Dankeskärtchen nebst Gummibärchen an der Windschutzscheibe und Falschparker einen Hinweis über die Gefahren ihres Tuns vorfinden.

 

Gut und gleichermaßen wichtig für die Region finden die Fahrenbacher Gemeinderäte die DHBW in Mosbach. Deshalb verabschiedete man auch einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Konkurrenzschutzklausel zugunsten des Standortes Mosbach. Zudem wurde auf eine Postkarteaktion vor dem gleichen Hintergrund verwiesen.

 

Nachdem ein Baugesuch für ein Wohnhaus in Trienz positiv beschieden wurde bestimmte der von einer Gemeinderätin so bezeichnete „ Campusähnliche Bereich“ von Fahrenbach die Thematik. Gemeint ist der Bereich mit Grundschule. Kindergarten, Sporthalle und Kleinspielfeld. An letzteres wird im zeitigen Frühjahr ein zusätzlicher Schallschutz an den Banden angebracht. Der, verbunden mit der Einhaltung der schon lange gültigen Nutzungsvereinbarung, sorgt hoffentlich für eine Entlastung der direkt angrenzenden Nachbarn. Nicht nur denen fällt derzeit auf, dass der Eingangsbereich von Bürgerzentrum und der überdachte Schulhof zum abendlichen Treff von Jugendlichen werden. Leider mit negativen Folgen wie unnötigem Lärm, zurück gelassenem Müll, Flaschen und Dosen. Außerdem wurde auf der Schulterrasse auch schon gezündelt was leider am Mobiliar schon sichtbar ist. Hier hofft man auf die Einsicht der Jugend, so das Gremium.

 

Wittmann berichtete weiter vom geplanten Kauf von Medienwägen für die Grundschule und der Fortschreibung des Medienentwicklungsplanes. Informationen zu der zeitweise gestörten Telefonanlage des Rathauses, zu den laufenden Arbeiten am Friedhof, zum kurzzeitig notwendigen Abkochgebot und dem damit verbundene gelungenen Informationsmanagement der Verwaltung rundeten den öffentlichen Teil ab. Natürlich verabschiedete der Bürgermeister die Interessierten nicht ohne einen Hinweis auf den Weihnachtsmarkt am 1. Advent. „Kommt auch diesmal alle und macht den Weihnachtsmarkt wieder zu einer Solidaritätsaktion der Gesamtgemeinde “, so Wittmann.

 

 

Foto: Uwe Köbler


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