/>
header06.jpg
Bild

Home > Nachrichten > Gemeinderatssitzung

Gemeinderatssitzung in Fahrenbach am 16.09.

20.09.19

 

Rekordbesuch bei einer Fahrenbacher Gemeinderatssitzung! Ob das an den anstehenden Personalentscheidungen zu Beginn der neuen Legislaturperiode oder  an den aktuellen Planungen von drei Baugebieten in allen Ortsteilen lag, sei dahin gestellt. Bürgermeister  Jens Wittmann jedenfalls freute sich über so viel Interesse der Zuhörer.


Denen teilte er zunächst mit, dass Eugen Nerpel der künftige Amtsblattzusteller von Fahrenbach ist, ehe er die Wahl der Ortsvorsteher aufrief.

 

Die Ortschaftsräte, so erklärte Wittmann, haben in beiden Ortsteilen schon per Wahl einen Kandidaten gefunden, die offizielle Wahl des neuen Ortsvorstehers samt Stellvertreter obliegt aber dem Gemeinderat. Der wählte danach einstimmig und offen Thomas Breitinger für weitere fünf Jahre zum Ortsvorsteher von Trienz, vertreten wird er auch künftig von Susanne Frauenschuh.

 

Deutlich mehr Brisanz lag da schon in der Wahl des Roberner Ortsvorstehers, der in geheimer Wahl gewählt werden sollte. Vorgeschlagen war der amtierende Ortsvorsteher Uwe Kohl, der sich im Ortschaftsrat letztlich per Losentscheid nach zwei Stimmen-Remis, gegen seinen Mitbewerber Gerd Neukirchner als Kandidat durchsetzte. Im Gemeinderat erreichte Uwe Kohl aber nicht die benötigte Zahl von neun Stimmen. Ein zweiter Wahlgang wird also erforderlich, der, genau wie die Wahl des Stellvertreters, in der Oktober-Sitzung auf der Tagesordnung stehen wird.

 

Das so oft zitierte „ungeschriebene Gesetz“ wurde dann bei der Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter heran gezogen. Das besagt, dass das Amt des 1. Stellvertreters zwischen Trienz und Robern alterniert. Diesmal ist Trienz dran, weswegen Peter Nuß für das Amt des 1. Stellvertreters vorgeschlagen wurde. Er konnte bei der Abstimmung ebenso – wenn auch in unterschiedlichen Verhältnissen- die Mehrheit auf sich vereinen wie Benedikt Münch als 2. Stellvertreter und Gerhard Schumacher als 3. Vertreter des Bürgermeisters.

 
Die Besetzung der Ausschüsse wurde in der letzten Sitzung vertagt, weil Bedenken gegen das Auswahlverfahren und die paritätische Verteilung auf die drei Fraktionen bestanden. Die konnten im Vorfeld und in einer fünf minütigen Unterbrechung allesamt ausgeräumt werden, so dass man die Ausschüsse alle im Wege der Einigung bildete.

 

Im beschließenden Ausschuss sitzen Wolfgang Keller, Gerd Neukirchner, Peter Nuß (BWG), Uwe Kohl, Benedikt Münch, Gerhard Schumacher (CDU), sowie Susanne Frauenschuh von der GFA.

 

Für die Belange des Kindergartens sind im Kindergartenkuratorium Kerstin Keller, Manuel Ehret (BWG), Achim Schwing und Elvira Schork von der CDU sowie Clarissa Throm von der GFA zuständig.

 

Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Limbach regelt der gemeinsame Ausschuss. Hier hat Fahrenbach vier Sitze, die von Gerd Neukirchner, Wolfgang Keller (BWG), Christoph Schreck (CDU) und Susanne Frauenschuh (GFA) eingenommen werden.

 


Im „Abwasserzweckverband Fahrenbach–Limbach" setzen sich neben dem Bürgermeister künftig Christoph Weber und Peter Hoppe, (BWG) sowie Gerhard Schumacher von der CDU ein.

 

Auf das wichtige Gut Wasser haben als Mitglieder im „Wasserzweckverband Oberes Trienztal“ Berthold Schäfer von der BWG und Benedikt Münch von der CDU ein wachsames Auge.

 
Damit waren alle Personalien für diesen Abend geklärt und für das neue formierte Gremium begann die Sacharbeit mit der Begutachtung von Baugesuchen, diesmal allesamt aus dem Ortsteil Trienz. Für die Umnutzung einer Gaststätte zu Wohnungen, den Bau einer LKW-Bedachung, die Anlage von Stellplätzen und ein Hausumbau gab es ebenso das OK wie für den Abriss eines Hauses und den Neubau einer Werkhalle am Ortseingang.


Noch deutlich mehr Bautätigkeit ist zu erwarten, wenn in den Baugebieten, die in allen drei Ortsteilen geplant sind, endlich losgelegt werden kann. Der Bedarf, so Jens Wittmann, ist da, denn insgesamt liegen schon über 40 konkrete Anfragen oder Reservierungen für Baugelände vor. So war der Bürgermeister auch erfreut, dass im Rat mehrheitlich beschlossen wurde, die formellen Aufstellungsbeschlüsse zu fassen und diese nicht noch einmal zu vertagen. Mit wechselnden Mehrheiten machte das Gremium den Weg für das weitere Genehmigungsverfahren frei, indem er für die Bebauungspläne "Feldbrunnen II" in Fahrenbach mit 36 geplanten Plätzen, "Steigenwäldchen" in Trienz mit 32 Plätzen und dem „Mühlweggewann“ in Robern mit 18 Plätzen den Aufstellungsbeschluss fasste und die Freigabe für ein beschleunigtes Verfahren gab.


Positive Nachrichten hatte Bürgermeister Wittmann dann von der Grundschule. Vom Digitalpakt Schule kann die Fahrenbacher Grundschule nach Erstellung eines Medienentwicklungsplans profitieren und für den laufenden Unterricht stehen fünf neue Projektoren, vermittelt von Ralf Frauenschuh, zur Verfügung.


Die Arbeiten an der Hofklinge in Robern und dem RÜB in Fahrenbach, so Wittmann, stehen vor der Fertigstellung und auch der Antrag auf Zuwendungen für den notwendigen Rathausumbau sei auf den Weg gebracht. Zudem wurden einige private Maßnahmen zur ELR-Förderung eingereicht.


Weniger erfreulich fielen dagegen die Verkehrszählungen in allen drei Ortsteilen für die Anbringung von Fußgängerüberwegen aus. Auch wenn die von einigen vehement gefordert werden, die notwendigen Querungen liegen überall deutlich unter der notwenigen geforderten Norm, so der Bürgermeister.


Verkehrsfragen nahmen sich auch die Gemeinderäte an. Ein Kreisel an der Kreuzung Fahrenbach/Trienz, die Einhaltung des 30km/h-Gebotes an der Brücke und die behindertengerechte Umgestaltung von Bushaltestellen waren, genau wie der Spielplatz Höhenstraße in Fahrenbach Themen.


Die abschließende Bürgerfragestunde spiegelte dann nochmals die Sitzung wieder. Auch da machten Bürger ihre Meinung zu der geplanten Erschließung in Fahrenbach und Trienz, zu den Spielplätzen, zur Wanderbahn und zum teilweise schlechten Zustand der Feldwege und Nebenstraßen wie der Lindenstraße in Robern kund. Selbst da, so ein Anwohner, wird das in allen Ortsteilen weit verbreitete 30 km/h-Gebot ignoriert, was oft zu gefährlichen Situationen führt. Schade, dass da alle gut gemeinten Appelle nicht helfen wie die weithin sichtbaren Anzeigen auf der zeitweise aufgestellten Messtafel belegen.


TopLinks
Veranstaltungen
Oktober 2019
S M D M D F S
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31



Seitenanfang Zurück Druckansicht Suche Sitemap Feedback Impressum und Datenschutzerklärung