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Besuch in der Partnergemeinde

12.09.19

Wenn man etwas ganz Besonderes zu bieten hat, dann will man das auch gerne seinen Freunden präsentieren. So dachten wohl auch die kommunal Verantwortlichen in Heiligengrabe und luden die Freunde aus Fahrenbach zum Besuch ein. Grund des, wie sich zeigte, berechtigten Stolzes war die Landesgartenschau in Wittstock, die die gesamte Region im Brandenburger Land in ihren Bann zieht.


So machten sich am letzten Wochenende 25 Fahrenbacher, Roberner und Trienzer, bestehend aus Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern von Gemeinderat, Ortschaftsräten und Verwaltung auf die 670 Kilometer weite Fahrt nach Heiligengrabe. Empfangen wurde der von Bürgermeister Jens Wittmann angeführte Tross dort von politischer Prominenz, vom stv. Landrat und der stv. Bürgermeisterin. Was sich so hochtrabend anhört, war kurz gesagt der Handschlag von Egmont Hamelow und seiner Frau Christiane, beide absolute Verfechter der Gemeindepartnerschaft und dementsprechend auch jedem bekannt. Bekannt vor allem den „alten Hasen“ der aktiv gelebten Partnerschaft, aber auch den Neulingen für die die Tour in die befreundete Flächengemeinde mit 14 Ortsteilen eine vollauf gelungene Premiere war.

 


Einen ersten Eindruck von der weiten Landschaft rund um die bekannten Kiefernwälder, gab es bei einer Kutschfahrt durch die blühende Ruppiner Heide. Schön zu sehen, was durch das Engagement einzelner aus einem ehemaligen russischen Truppenübungsplatz geworden ist. Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes auf der von Erikapflanzen gesäumten Sandfläche ist ein für dortige Verhältnisse schon hoher Aussichtsturm mit 15 Metern Höhe, der einen herrlichen Weitblick bot.

 


Dass die Heiligengraber stolz auf ihre Heimat sind, zeigte danach die Stippvisite in der Heimatstube Blumenthal. Mit viel Enthusiasmus haben Freiwillige da alles zusammen getragen, was den Odenwälder Besuchern mehr als einmal „ja des kenn ich a vunn friher“ entlockte. Von Blumenthal ging`s dann in den Hauptort Heiligengrabe, wo die Feuerwehr ihren Hauptstützpunkt hat. Zehn kleinere Wehren, zusammengefasst in drei Stützpunkten und organisiert von Heiligengrabe aus, sorgen für die Sicherheit, wie Bürgermeister Holger Kippenhan erklärte. Stolz präsentierten er und die Kommandanten den Fahrzeugpark und spätestens die Meldung, dass man in der Jugendfeuerwehr 30 Jugendliche betreut, machte manch einen Fahrenbacher Feuerwehrler doch ein klein wenig neidisch.

 


Direkt neben der Feuerwehr und vor dem Schulgebäude steht übrigens eine Roteiche, die 2002 als Zeichen der Partnerschaft gepflanzt wurde. „Die hat sich, genau wie das Miteinander über Ländergrenzen hinweg bestens entwickelt“, konstatierten da die beiden Bürgermeister. Aus einem zarten Pflänzchen (siehe Foto von 2002) wurde ein stattlicher Baum, ein passender Hintergrund für ein „Besuchsfoto“.

 

Foto:Uwe Köbler

 

  
Dass die Partnerschaft auch im 27. Jahr ihres Bestehens lebt, zeigte sich dann beim „Abend der Begegnung“. Ehemalige Kommunalpolitiker, langjährige Freunde der Partnerschaft und aktuell Verantwortliche saßen zusammen um zu erfahren, was die Freunde im Osten bzw. Südwesten bewegt. Immer wieder fanden sich neue Gruppen, so dass in gemütlicher Runde nicht nur alte Bekanntschaften vertieft, sondern auch neue Kontakte geknüpft wurden.

 

Am Samstag war ein Rundgang auf der Landesgartenschau in Wittstock angesagt. Klar, dass auch da wieder Heiligengraber mit von der Partie waren um auf die Finessen der Schau innerhalb der komplett erhaltenen Stadtmauer hinzuweisen Beeindruckend für die Fahrenbacher war zweifellos die große Zahl von großkronigen alten Laubbäumen die der Blütenschau ein ganz besonderes Flair geben.

 

Beeindruckend war auch der anschließende Besuch auf dem Hof Grünhagen in Wernikow, einem weiteren Ortsteil von Heiligengrabe. Von diesem Hof aus bewirtschaftet Hans-Heinrich Grünhagen, der auch als Vorsitzender des Gemeinderates politisch aktiv ist, eine Fläche von ca. 2.000 Hektar. Spezialisiert hat sich die Familie u.a. auf den Kartoffelanbau, was man nicht nur mit riesigen Ernte- und Sortiermaschinen, sondern auch mit einer Kostprobe von schmackhaften lilafarbenen Kartoffeln demonstrierte. So gestärkt ging`s dann zum Erntefest nach Papenbruch, ein brandenburgisches Traditionsfest in einem riesigen umgebauten Scheunentrakt eines ehemaligen Gutshofes.

 


Das Wahrzeichen Heiligengrabes ist das imposante Klosterstift, das am Sonntag im Mittelpunkt stand. Ein Gottesdienstbesuch in der Stiftskirche, ein Rundgang im Kreuzgang des Klosters oder der Klostermarkt im Park, für jeden war etwas dabei. Natürlich waren auch beim passenden Abschluss des Partnerschaftsbesuches einige Heiligengraber mit von der Partie, die sich dann herzlich von den Fahrenbachern verabschiedeten.

 

Eine informative Fahrt, die bei allem Spaß auch die kleinen Probleme auf beiden Seiten nicht außenvorließ, so die Bilanz, die man auf der durch Baustellen verlängerten Heimfahrt zog. „Gelungene Tage“ so resümierte auch Reiseleiter Bürgermeister Jens Wittmann, der wie alle Teilnehmer viel Verbindendes spürte. Und da ist nicht etwa der Netto-Markt gemeint, der in Fahrenbach unter der Adresse Heiligengraber Weg 1 und in Heiligengrabe unter Fahrenbacher Weg 1 zu finden ist.


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