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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 01.07.2019

10.07.19

Der Friedhof in Fahrenbach stand im Mittelpunkt der jüngsten Beratungen des Fahrenbacher Gemeinderates. Schon bei der Klausurtagung zu Beginn des Jahres, in der die Friedhofssituation in allen drei Orten besprochen wurde, lag die Priorität auf der notwendigen Sanierung in Fahrenbach.

 


Als Schwerpunkte arbeitete man da schon das Anlegen von Urnengräbern und die Neugestaltung der Wasserstellen bzw. des Abfallsammelpunkts heraus. Bürgermeister Jens Wittmann begrüßte vor diesem Hintergrund Ines Breiding vom Ingenieurbüro IFK in Mosbach, die anhand von anschaulichen Bildern die jetzige Situation und das künftige Erscheinungsbild vorstellte. Neue Wege, Ruhebänke, neue Wasserstellen etwas Begrünung und vor allem neue Urnengrabfelder, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, stellte die Expertin vor. Insgesamt Investitionen im Fahrenbacher Friedhof, die über der 200.000,- € Marke liegen.


„Dies alles müssen wir in Etappen realisieren“, so waren sich Räte und Verwaltung schnell einig und so beschloss man, zunächst mal den Weg entlang der bestehenden Urnengräber neu anzulegen und zu pflastern. Desweiteren wird im unteren Bereich ein Grabfeld mit 14 Urnengräbern der Größe 90x90 angelegt. Einig war man sich zudem, die beiden Wasserentnahmestellen (am Seiteneingang und vor der Kapelle) neu zu konzipieren und auch der Bereich der Abfallstellen wird aus optischen und funktionalen Gründen verändert. Klar wurde, dass die Friedhöfe im Ort auch das künftige Gremium beschäftigen werden, denn es gibt noch einiges in diesem Bereich zu tun und der Wunsch nach Bestattungsarten wie „gemeindegepflegte Urnengräber“ oder auch „Bestattung unter Bäumen“ ist immer öfter zu hören. Dazu passt, so Bgm. Wittmann, der noch ganz am Anfang stehende Plan eines Friedwaldes im Bereich zwischen Roberner Friedhof und Fatima-Kapelle.


Befassen mussten sich Gemeinderätinnen und Gemeinderäte dann mit den Kindergartenbeiträgen. Hier hielt man sich an die Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände und des Sozialausschusses und legte die Erhöhung von etwa drei Prozent im Durchschnitt für ein Jahr fest. Insgesamt, so Wittmann, bieten die Kindergärten am Ort ein umfangreiches Angebot, von der U3-Krippe bis zu verlängerten Öffnungszeiten in verschiedenen Zeitfenstern.  Rat und Verwaltung sind jetzt gespannt, was das „Gute KITA-Gesetz “ an Neuerungen bringt.


Neuerungen in Form von neuen Häusern, Garagen oder Carports garantiert der nächste Punkt der Beratungen. Es galt über sechs Baugesuche zu befinden. Fünf davon fanden sofort die notwendige Zustimmung des Gremiums. Eine Bauvoranfrage wurde wegen der exponierten Lage am Ortseingang und der mittelfristigen Pläne der Ortsverwaltung zur Erörterung an den Ortschaftsrat Trienz verwiesen.


Bürgermeister Jens Wittmann berichtete danach von der jüngsten Verkehrsschau, in der vor allem die von Seiten der Bevölkerung geforderten Fußgängerüberwege in allen drei Ortsteilen im Mittelpunkt standen. Ob hier tatsächlich Bedarf besteht, sollen Zählungen ergeben die in der nächsten Zeit zu unterschiedlichen Zeiten vom Straßenverkehrsamt durchgeführt werden. Gesperrt mit einem entsprechenden Schild wird der Buchweg, der Feldweg der vom Netto-Markt aus über die Wanderbahn talwärts führt. Nur Landwirtschaft und Anlieger sind hier zugelassen. Überhaupt ist die Nutzung der Feldwege durch Privat-PKW ein stetig wachsendes Problem, so einige Gemeinderäte.


Weitere Themen waren dann noch der Wander-Parkplatz am Fahrenbacher Bahnhof der aktuell nicht dem Standard entspricht und die Spiel– und Begegnungsstätte in Trienz. Auch hier gibt`s noch einiges zu tun, sofern die aktuelle Plan- und Organisationsphase abgeschlossen sein wird. Zur abendlichen Begegnungsstätte in Fahrenbach hat sich die Kneippanlage entwickelt. Jetzt wurde der Wunsch geäußert, in diesem Bereich eine mobile Toilette aufzustellen. Die Verwaltung hat dies schon veranlasst.


Immer öfters zu Missstimmungen sorgen die diversen Sammelstellen im Ort. So beklagen sich Trienzer Mitbürger über „Sonntags-Grüngutfahrer“ ebenso wie die Anwohner an den Sammelstellen für E-Schrott und Altglas. Auch hier interessieren die vorgegebenen Einwurfzeiten leider nicht jeden. Deshalb, so der Gemeinderat, werde man im Amtsblatt nochmal an die Vernunft aller appellieren. Bgm. Jens Wittmann schloss dann nach der Bürgerfragestunde die Sitzung und verwies auf die konstituierende Zusammenkunft des neuen Gemeinderates am Montag 22. Juli.


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