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Feuerwehr Trienz zog Bilanz

17.04.19

Die Feuerwehr-Aktiven saßen oben im Gemeinschaftsraum des Gerätehauses, der eigentlich Star der Trienzer Feuerwehr aber stand unten in der Garage. Der Star, das ist das neue „Mittlere Löschfahrzeug“ MLF vom Typ Iveco Daily, dass die Trienzer Feuerwehr dieser Tage in Dienst nehmen konnte.

 


Und dieser Star hat im letzten Jahr auch die größte Aufmerksamkeit der Verantwortlichen gefordert und wird in der nächsten Zeit auch noch solche fordern, wie Kommandant Klaus Iwaniszow zu Beginn bemerkte. Der Kommandant begrüßte zur Generalversammlung neben den Wehrmännern und der einen Wehrfrau, auch Bürgermeister Jens Wittmann, Ortsvorsteher Thomas Breitinger, Gesamtkommandant Berthold Schäfer und einige Männer der Alterswehr.

 


Was im Einzelnen so los war rund um das Gerätehaus in der Ortsmitte erläuterte Schriftführer Timo Mohr. Er ging ausführlich auf die vielen Vorplanungen und Gespräche ein, die notwendig waren, um so ein funktionelles Fahrzeug zu bekommen. Auch die Fahrten zur Besprechung vor Ort in Mühlau bei Chemnitz zeigten letztlich Erfolge. Mohr, der selbst maßgeblich als Kontaktmann Feuerwehr-Gemeinde -Fa. Ziegler- an der Fahrzeugbeschaffung“ beteiligt war, dankte allen Verantwortlichen für die Unterstützung sowie der Gemeinde, dem Landkreis und dem Land für die Mitfinanzierung des neuen Fahrzeuges.

 

Mohr berichtete weiter von einigen Einsätzen, den Übungen, den Gesamtübungen, dem gelungenen Facebook-Auftritt, den Sicherungsdiensten beim Martinsumzug und der Fastnacht. Auch die Ehrenwache am Volkstrauertag wurde gestellt. Zudem lud die Feuerwehr wieder zum gelungenen Vatertagsfest ein. Und das schlägt sich natürlich auch positiv auf die Kassenlage nieder, wie Stefan Achtstetter offenlegte. Ihm bestätigte Kassenprüfer Michael Zettl gute Arbeit und beantragte danach die Entlastung.

 

Bürgermeister Jens Wittmann sprach dann von einem ganz besonderen Jahr für die Trienzer Wehr, denn nach langem Warten hat es mit dem neuen Fahrzeug endlich geklappt. Es gelte jetzt, die guten technischen Voraussetzungen auszunutzen und deshalb sei Fortbildung in allen Bereichen eminent wichtig. „Stolz ist durchaus erlaubt“ so der Bürgermeister, der allen dankte die sich beim Kauf des Fahrzeuges über Gebühr engagiert haben. Wittmann lobte die spürbar gute Kameradschaft in der Gruppe, die es auch versteht Jüngere für das Feuerwehrwesen zu interessieren. Auch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Feuerwehren läuft gut, so Wittmann, der auch nochmal auf die hohe Wertigkeit der Jugendwehr hinwies.

 

Erfreut über die Zahl der Aktiven zeigte sich dann Gesamtkommandant Berthold Schäfer. Er bat darum Lehrgänge zu nutzen um immer up to date zu sein. Technisch sei man das mit dem neuen MLF ja schon. Schäfer sprach die gute Ausstattung an, die man nun in allen drei Ortsteilen habe und lobte das gute Miteinander der drei Wehren. Man tauscht sich aus, übt zusammen und hat schon bei manchem Einsatz gezeigt, dass man miteinander zum Wohl der Bürger arbeitet, so Schäfer. Klar, dass der oberste Feuerwehrmann am Ort dann auch noch einige spezielle Löschszenarien, wie den neuen Löschwasservorrat im alten Hochbehälter, unter die Lupe nahm.

 

Ortsvorsteher Thomas Breitinger oblag es dann, neben dem Dank an alle Freiwilligen die Vorfreude auf´s zweitägige Feuerwehrfest Anfang Juni zu wecken. Da wird einiges geboten sein, so wie ich die Feuerwehrler kenne, erklärte er schmunzelnd.

 

Zu den Ideengebern in der Trienzer Wehr gehört Sven Iwaniszow der es sich nicht nehmen ließ, der Gemeinde und dem Gemeinderat für das neue Fahrzeug zu danken. „Es ist nicht selbstverständlich, dass man so gut aufgestellt ist wie unsere Wehren, so Iwaniszow.

 

„Und die Feuerwehr kann mit dem neuen Material auch umgehen“, setzte dem der stv. Kommandant Michael Zettl noch einen drauf. Er bedankte sich bei seinen Kameraden für das gute Miteinander und besonders beim Kommandanten Klaus Iwaniszow. „ Klaus ist immer zur Stelle wenn es gilt und lebt Interesse an der Feuerwehr einfach vor“ so Michael Zettl.