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Ehrungsabend der Gemeinde Fahrenbach

25.02.19

„Ehre wem Ehre gebührt“ – unter diesem Motto stand der Ehrungsabend der Gemeinde Fahrenbach am vergangenen Freitag im Dorfgemeinschaftshaus in Trienz. Verdiente Kommunalpolitiker, langjährige Blutspender und Feuerwehrkameraden, die schon viele Jahre Dienst am Nächsten verrichten, standen an diesem Abend der, so Bürgermeister Jens Wittmann bei seiner Begrüßung, die hohe Wertigkeit des Ehrenamtes ausdrücken und der Begegnung innerhalb der Dorfgemeinschaft dienen soll, im Mittelpunkt.


Für die musikalische Umrahmung im vollbesetzten Saal sorgten Sänger der Männergesangvereine aus Trienz, Fahrenbach und Robern, die, angeleitet von Elias Müller, zunächst das Bundeslied erklingen ließen. Von einer Freundschaftsstunde war da die Rede, eine Vorlage die Jens Wittmann in seiner Begrüßung aufnahm um dann den „Abend der Dankbarkeit“ auszurufen.

 

Foto: Uwe Köbler

 


Gedankt wurde zunächst Ortschafts- und Gemeinderäten, die sich seit vielen Jahren für Ihre Heimat engagieren, wenn gleich das kommunalpolitische Ehrenamt, doch immer mal wieder im Spannungsfeld verschiedenster Interessen steht. „Und deshalb ist so ein Ehrenamt nicht hoch genug einzuschätzen“, bemerkte der Bürgermeister, denn es gilt verschiedensten Ansprüchen zu genügen, stets das große Ganze im Blick auf das Machbare im Auge zu haben und dementsprechend auch Rückgrat bei schwierigen Fragen zu beweisen. Es freue ihn, so Wittmann aber, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich diesen Herausforderungen stellen, viel Zeit für das politische Ehrenamt aufbringen um sich an der Fortentwicklung und Gestaltung ihrer Gemeinde zu beteiligen. Dazu gehört auch ein Quartett mit Anja Hasselbach-Bödi, Susanne Frauenschuh, Peter Nuß und Kurt Brand, das seit zehn Jahren im Ortschafts- bzw. im Gemeinderat tätig ist. Für sie gab es die Ehrennadel des Gemeindetages. Auf die doppelte Amtszeit im Gemeinderat und Ortschaftsrat dürfen Elvira Stipp, Uwe Kohl und Karl Wesch zurück blicken. Alle drei bringen ihr Fachwissen immer wieder im Gremium ein und ihre Meinung wird allseits geschätzt. Fast selbstredend, so Wittmann bei der Überreichung der Ehrenstele des Gemeindetages, dass sich die Ratsmitglieder auch ehrenamtlich, meist in mehreren Bereichen, engagieren. So ein engagierter Mitbürger ist auch Gerd Neukirchner, der nunmehr schon 25 Jahren kommunalpolitische Verantwortung vor Ort trägt. Ortschaftsrat, Ortsvorsteher, Gemeinderat, die Liste vom Neukirchner´schen Engagement ist lang. Auch für ihn gab´s die Ehrenstele, die Ehrennadel und kräftigen Applaus. Der steigerte sich noch etwas, als Jens Wittmann zum Höhepunkt des Ehrungsabends schritt. Für 30 Jahre Arbeit in den Gremien Ortschafts- und Gemeinderat gab´s Stele und Ehrennadel für Berthold Schäfer. Dessen Fachwissen um technische Zusammenhänge ist bei vielen Beratungen wichtig, so Wittmann, der Schäfer auch für dessen Arbeit als Gesamtkommandant dankte. Zusammenfassend erklärte der Bürgermeister, dass jede Gemeinde solch motivierte Menschen. wie all die Geehrten, braucht und verband das gleich mal mit einem Aufruf sich bei der Kommunalwahl im Mai dem Votum der Bürger zu stellen.

 

Foto: Uwe Köbler

 

Die Männerchöre nahmen im Anschluss mit Santiano „volle Fahrt“ auf, was auch für den Ehrungsreigen galt. Jens Wittmann bat langjährige Blutspender nach vorne, die ja mit einem kleinen Schritt ganz Großes tun. „ Sie sind Lebensretter“ so der Bürgermeister, die viel Gemeinsinn zeigen und das meist im Stillen tun. Dank in der Öffentlichkeit ist daher mehr als gerechtfertigt, und deshalb bat Wittmann zusammen mit der Trienzer DRK-Leiterin Diana Nerpel zunächst Marion Ebel, Alexandra Wesch, Marina Nuß, Christine Nerpel und Andreas Theobald nach vorne, die 25 Mal ihren Lebenssaft spendeten. Für sie gab´s die Ehrennadel samt Urkunde des DRK und ein Präsent der Gemeinde. Letzteres gab es – in etwas größerer Form- dann auch für Heike Kaupa, Ines Wesch und Norbert Neukirchner. Dieses Trio nahm mittlerweile schon an 50 Blutspendenterminen teil. Absolut vorbildlich, wie das Auditorium mit kräftigen Applaus bekundete.

 

Foto: Uwe Köbler

 


Vorbildlich ist auch, so der Fahrenbacher Bürgermeister, das Engagement der Feuerwehren vor Ort. Man darf es nicht als selbstverständlich ansehen, dass Männer und Frauen für andere im wahrsten Sinne des Wortes „durch´s Feuer gehen“. Es wird viel Zeit investiert um sich aus- und fortzubilden und die Einsatzfähigkeit der „task-Force vor Ort“ zu erhalten, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann. Deshalb sei es auch wichtig, dass man verdiente Wehrleute öffentlich ehrt und allen Kameraden für den Einsatz dankt. Das tat auch der stellv. Kreisbrandmeister Frank Fischer, der in seiner Rede die Motivation der Hilfe für den Nächsten heraus arbeitete, aber auch die Wichtigkeit der Feuerwehr für das kulturelle Leben im Dorf ansprach. Fischer nahm dann zusammen mit dem Bürgermeister und Gesamtkommandant Berthold Schäfer die Ehrungen für Matthias Dettlaff und Marco Konrath vor, die seit mehr als 15 Jahren Stützten ihrer Abteilung sind. Die Feuerwehren aus Fahrenbach, Robern und Trienz waren im Übrigen in großer Zahl mit von der Partie um die Ehrung ihrer Freunde mitzuerleben. Mehr Beweis für gute Kameradschaft, so die Meinung vieler, gibt es kaum. So gab es auch kräftigen Applaus für Rolf Schreibeis, der seit 25 Jahren Feuerwehrmitglied ist und dafür das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen erhielt. Golden prangt diese Auszeichnung künftig an der Uniform von Heinrich Kmett, der seit 40 Jahren zur Feuerwehr Robern gehört und dort eine wichtige und zuverlässige Stütze ist. Der stellv. Kreisbrandmeister dankte allen Geehrten und wies darauf hin, dass im Laufe des Jahres noch einige Ehrungen- das Gros beim Feuerwehrfest mit Fahrzeugweihe in Trienz am 01.-02.Juni - anstehen.


Auch Bürgermeister Jens Wittmann gratulierte den Geehrten, dankte allen Helfern in Vor- und Nachbereitung des kurzweiligen Abends und bat dann nach dem gemeinsam intonierten „Badnerlied“ zum Stehempfang, der – und das war auch die Vorgabe des Ehrungsabends- viel Raum für Gespräche innerhalb der großen Dorfgemeinschaft bot.


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