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Weihnachtsmarkt Fahrenbach

03.12.18

Es war exakt 16.20 Uhr, als am Samstag Fahrenbachs Bürgermeister Jens Wittmann, gleichzeitig Schirmherr der kollektiven Benefizaktion, den 25. Jubiläumsweihnachtsmarkt offiziell eröffnete. Da herrschte an den 26 Buden und Ständen aber schon reger Betrieb. Man ließ sich von Bastelideen inspirieren, erwarb Deko-Artikel und selbst hergestellte Geschenkideen, verkostete diverse Spezialitäten ( natürlich auch flüssig), stärkte sich mit Grillwurst, Soljanka oder Raclette und stimmte sich beim Glühwein, Feuerzangenbowle sowie mit Punsch auf die ruhigere Zeit ein.


Auch das Spanferkel vom Grill hatte seine braune knusprige Kruste schon zum Wohle der Besucher eingebüßt. Das Wetter spielte am Eröffnungstag ja mit und so passte die Stimmung genau zum 25. Jubiläum. Man war stolz auf das gemeinschaftlich Geleistete und zeigte das auch. Wie die 13 Mitglieder der Fördergruppe „ticken“ bewies übrigens Vorsitzender Siegfried Eppel bei der Begrüßung. Noch bevor er von der kleinen Bühne herunter die zahlreich vorhandene politische Prominenz begrüßte, hieß er Irma Flicker willkommen. Sie ist die Mutter des mittlerweile verstorbenen Horst Flicker, dessen schwere Krankheit die Fahrenbacher überhaupt auf die Idee zum Weihnachtsmarkt brachte. Eppel nutzte dies zu einem Dank an alle, die tagaus und tagein einen Menschen pflegen ohne „ das an die große Glocke zu hängen“. Eppel dankte allen Standbetreibern und allen Freiwilligen an den Ständen die sich mittlerweile aus Fahrenbach,Trienz, Robern, Wagenschwend zur Mithilfe melden. Neu, so Eppel sei die 2018-er Tasse in modernem Design und die Jubiläumsschrift die die Erfolgsgeschichte Weihnachtsmarkt informativ darstellt.

 

A propos große Glocke. An die darf man ruhig das hängen was die Fördergruppe Weihnachtsmarkt in 25 Jahren geleistet hat, wie der Schirmherr Jens Wittmann bemerkte.252.000.- für Bedürftige, der Fahrenbacher Weihnachtsmarkt ist etwas einmaliges.

 

Das sieht auch MdL Georg Nelius so, für den hier „ein Stück Weihnachten sichtbar wird“. Er freue sich, dass die 13 Männer der Fördergruppe die sich zum 25. Jubiläum auf der Bühne einen herzlichen Sonderapplaus abgeholt hatten, auch die Nachfolge gesichert haben. „ Es ist schön, dass weiter geeppelt“ wird, so Georg Nelius mit Blick darauf, dass künftig Daniel, der Sohn von Siegfried Eppel den Vorsitz der Fördergruppe übernimmt und aus den Familien der Aktiven schon die die Generation Weihnachtsmarkt 2.0“ abzeichnet.

 

Landrat Dr. Achim Brötel kannte gleich 14 Gründe für den Erfolg des Fahrenbacher Marktes. Es sei dies das einzigartige Flair und das unermüdliche Engagement der 13 Vereinsmitglieder, so der Landrat der auch nochmals auf die bereits verliehene Urkunde des Innenministers,der darin das sensationelle soziale Engagement lobt, einging. Er selbst sei ein Fan des Marktes und komme mit seiner Familie immer gern hierher.

 

Premiere in Fahrenbach feierte Limbachs Bürgermeister Thorsten Weber der sich auch über die „tolle Sache in der Nachbarschaft“ freute.

 

Mit einem Stand vertreten war natürlich auch wieder Fahrenbachs Partnergemeinde Heiligengrabe für die der stv. Landrat Egmont Hamelow und Bürgermeister Holger Kippenhan die Gäste willkommen hießen. Man komme gerne hierher um mit den Leuten zu plaudern und ihnen ein Stück Brandenburg zu offerieren. Beide freuen sich jetzt schon auf den Gegenbesuch der Fördergruppe Mitte Dezember beim Klostermarkt.

 

Der Posaunenchor Fahrenbach, dirigiert von Michael Heiß beendete dann den offiziellen Teil und es hieß „an den Glühwein, fertig, los,“. Beiträge der Grundschule in der Kirche und die Balladen von Peter Rupprecht waren dann die Highlights an einem optimalen Weihnachtsmarkt -Samstag.

 

Foto: Uwe Köbler

 

Dem schloss sich leider ein Sonntag an, bei dem wetterfeste Kleidung oberste Priorität hatte und an dem die Fördergruppler organisatorisch gefragt waren. So beim Aufbau des 25-Meter langen Rekordkuchens den zehn Vereine der Gemeinde unter Federführung von Monika Müller, Heribert Vogler und Sabine Ehret gebacken hatten. „Kuchen satt“ hieß es da und trotz des miserablen Wetters war am frühen Nachmittag der Kuchen der mit Pina-Colada -Kuchen, Zupfkuchen. Pfirsichtorte, Glühweinkuchen etc. für jedes Leckermäulchen etwas bot, verputzt. 750 Stück Kuchen und das bei diesem schlechten Wetter. „ Dess gibt`s doch net“ war daher das Zitat des Straßenfest-Sonntag 2018.

Foto: Uwe Köbler

 

Übrigens, vom Regen ließ sich überhaupt niemand abhalten beim Jubiläumsmarkt mitzuwirken. Alle Chöre und Musikgruppen traten wie geplant an, die Kindergärten zeigten ihr Erlerntes, der Ballonzauberer war vor Ort, die beiden bürgermeisterlichen Nikoläuse brachten Süßigkeiten unters Volk., die Tombola füllte am Abend nochmals den Festplatz und auch das Gros der Standbetreiber harrte bis zum Schluss aus.

 

So durften die Mitglieder der Fördergruppe mit dem Dank an alle Standbetreiber, Helfer und Gäste das Fazit „ nass aber zufrieden“ ziehen. Für die „glorreichen 13“ heißt es jetzt wieder alles abbauen und trocknen und den Betrag errechnen, der wie in jedem Jahr Menschen in der Gesamtgemeinde und in Heiligengrabe zu Gute kommt, mit denen es das Schicksal zuletzt nicht so gut gemeint hat.

 


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