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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 12.11.2018

19.11.18

Mit der Bekanntgabe aus nichtöffentlichen Sitzungen-  hier ging es um beschlossene  Höhergruppierungen in Kindergarten und in der Verwaltung und um den neuen Stromlieferungsvertrag - eröffnete Bürgermeister Jens Wittmann die jüngste Sitzung  des Fahrenbacher Gemeinderates im Bürgerzentrum „Am Limes“.


Zahlreiche Zuhörer hatten sich eingefunden  und lauschten zunächst den Ausführungen   von  Gemeindekämmerer Reinhold Weiß zur Jahresrechnung 2017.  Für  Reinhold Weiß war das im doppelten  Sinne etwas Besonderes. „Besonders“ , weil es eine  Jahresrechnung mit einem Rekordergebnis war, und  „besonders“   auch weil die umfangreiche Präsentation der letzte Auftritt des Kämmerers vor dem Gemeinderat seiner Heimatgemeinde  war. Nach über vierzig Jahren geht Reinhold Weiß nämlich zum 01.12.18 in den wohlverdienten Ruhestand.   Der Gesamthaushalt, so Weiß  schließt mit Einnahmen und Ausgaben von 8.373.652,01 € ab und liegt damit  1,1 % über dem Haushaltsansatz.  Überaus erfreulich, so Weiß sei der Überschuss im Verwaltungshaushalt  der erstmals die Millionengrenze  überschritten hat.  Bedingt ist das auch durch erhöhte Schlüsselzuweisungen und den Anteilen an der Einkommenssteuer . Man hat die Konsolidierung fortgesetzt  und blickt auf ein gutes Jahr zurück.  Die Pro-Kopf-Verschuldung  ist weiter zurück gegangen und liegt mit 565.-€/EW deutlich unter dem Kreis- und  dem Landesdurchschnitt. Es gelte weiter sparsam zu wirtschaften , dann kann man  optimistisch nach vorne sehen, so der  Kämmerer.
Bürgermeister Jens Wittmann dankte Weiß für die detaillierte Erläuterung der Rechnungszahlen. Das  Rekordergebnis bilde eine gute Grundlage für die anstehenden Aufgaben, die insbesondere im  Wasser- und  Abwasserbereich anstehen. Für Schule und Kindergarten, so Wittmann, habe man rund eine halbe Million Euro ausgegeben.
Gemeinderat Wolfgang Keller sprach für seine Fraktion von einem tollen Ergebnis , das man   trotz diverser Investitionen erreicht habe. Es muss aber klar sein, dass man das  wohl nicht auf Dauer halten kann. Es lobte die Initiative um die neuen Baugebiete  und hatte abschließend noch ein  Extralob  für Reinhold   Weiß mitgebracht.  Lobende  Worte gab`s auch von Uwe Kohl, der  für seine Fraktion die Zahlen beleuchtete.  „Man darf optimistisch sein, sollte aber auch die  Risiken in der Zukunft sehen“ so Kohl. Beide Sprecher sahen die  sparsame Haushaltsführung  als Basis der  guten Finanzlage.


Die  neu geplanten Baugebiete in den drei Ortschaften erforderten dann die Aufmerksamkeit der Räte. Es galt einen Ingenieurvertrag für die Durchführung der formellen Bebauungsplanverfahren zu schließen. Den Zuschlag hierfür erhielt das Ingenieurbüro für Kommunalplanung (IfK) in Mosbach.

Schon einen deutlichen Schritt weiter  ist man in Fahrenbach im Baugebiet „Bierkeller“. Dort wird allenthalben kräftig gewerkelt und so durfte der Gemeinderat auch diesmal zwei Baugesuchen zu Einfamilienhäusern sein Einvernehmen erteilen.   Dass man in Fahrenbach  aber nicht  nur wohnen sondern auch arbeiten kann, belegte  ein weiteres  Baugesuch zum Bau einer  Lagerhalle im Gewerbegebiet „Rödern“.  Auch dafür gab´s  die volle Zustimmung des  Gemeinderates, genau wie zu den geänderten Bauplänen für ein Wohnhaus in Robern.

 

Das Thema „Bauen“  war damit aber noch nicht abgehandelt, denn es galt im Anschluss zwei Anfragen zum Bau von Bauplätzen im Ortsteil Trienz positiv zu bescheiden.  Zwei  Familien  erhielten den Zuschlag für  die Plätze im sog „Baumbusch-Areal“, das damit komplett verkauft ist.
Bürgermeister Wittmann informiert dann noch über die  Pläne zur Anlegung von neuen Urnengräbern auf dem Friedhof Robern  und lud alle Anwesenden  zum  25. Jubiläumsweihnachtsmarkt in Fahrenbach ein, ehe aus Gemeinderatsreihen noch diverse Themen angesprochen wurden.  Von Verkehrsproblemen, baulichen Maßnahmen ,  der neuen Straßenbeleuchtung  , Feuerwehrthemen bis hin zur  technischen Ausstattung der Schule oder den Bedarf an Kindergartenplätzen –  ein weites Spektrum wurde hier incl. der Bürgerfragestunde  abgearbeitet. 

 

Die Tagesordnung  im öffentlichen Teil war damit erledigt,  ein Highlight der Sitzung aber stand noch an. Bürgermeister Jens Wittmann nutzte das öffentliche Podium um  seinem  langjährigen Kämmerer Reinhold Weiß, der in Kürze seinen Ruhestand antritt,  für seinen vorbildlichen Einsatz bei der  Gemeinde  Fahrenbach über viele Jahrzehnte  zu danken.  Seine Ortskenntnis , seine Beharrlichkeit und  seine offene Art haben ihn ausgezeichnet. Dank seiner Fachkompetenz, die er auch im Abwasserzweckverband eingebracht hat, übergibt er ein gut bestelltes Feld an seinen Nachfolger Thomas Breitinger. Zum Dank übergab er ein Präsent der Gemeinde während der Gemeinderat seine Wertschätzung für den scheidenden Kämmerer mit standing-ovations bekundete.

 

Reinhold Weiß dankte für die lobenden  Worte und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kollegen von Verwaltung, Bauhof, Kindergarten , Schule usw.  Er habe immer zum Wohle der Gemeinde  gearbeitet ,auch wenn  das für manch einen unbequem war.

Foto: Uwe Köbler


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