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Schutz vor Rückstau aus dem Kanal

09.08.18

In Anbetracht der immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse steigt auch die Gefahr eines drohenden Rückstaus aus dem Kanalnetz. Im Hinblick auf den Schutz des persönlichen Eigentums möchten wir auf § 20 der Abwassersatzung hinweisen, der den Grundstückseigentümer unter den dort genannten Voraussetzungen verpflichtet, auf seinem Grundstück eine Rückstausicherung zu installieren und zu unterhalten:


§ 20 Sicherung gegen Rückstau

Abwasseraufnahmeeinrichtungen der Grundstücksentwässerungsanlagen, insbesondere Toiletten mit Wasserspülung, Bodenabläufe, Ausgüsse, Spülen, Waschbecken, die tiefer als die Straßenoberfläche an der Anschlussstelle der Grundstücksentwässerung (Rückstauebene) liegen, müssen vom Grundstückseigentümer auf seine Kosten gegen Rückstau gesichert werden. lm übrigen hat der Grundstückseigentümer für rückstaufreien Abfluss des Abwassers zu sorgen.

 

Auch wenn das Vorhandensein einer funktionsfähigen Rückstausicherung im eigenen Interesse des jeweiligen Grundstückseigentümers ist, empfehlen wir ausdrücklich, die Grundstücksentwässerungsanlagen wenn nötig zu ergänzen, regelmäßig zu überprüfen und im Bedarfsfall zu ertüchtigen. Nebenbei wirkt eine Rückstauklappe auch als eine Art Barriere, die Ratten aus dem Kanalnetz zumindest nicht ungehindert über die Rohrleitungen ins Gebäudeinnere gelangen lässt.

 

Die zitierte Vorschrift des § 20 enthält im Übrigen keine neu gefasste oder neu erlassene Regelung, sondern ist in nahezu unveränderter Form seit Jahrzehnten Bestandteil der Abwassersatzung der Gemeinde Fahrenbach und der meisten –wenn nicht sogar aller- Gemeinden in Baden-Württemberg.


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