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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Bekanntmachung Ausschreibung Jahresprogramm 2018

Voraussetzung für eine Förderung ist der Aufnahmeantrag einer Gemeinde oder mehrerer Gemeinden in interkommunaler Zusammenarbeit. Aufnahmeanträge können sich auf Teilorte, Gemeinden oder interkommunale Zusammenschlüsse beziehen. Im Aufnahmeantrag sind die strukturelle Ausgangslage, die Entwicklungsziele, der Maßnahmenplan mit Einzelprojekten sowie das Umsetzungs- und Finanzierungskonzept darzustellen.

Grundsätzliches

Strukturförderung heißt Lebensqualität erhalten und verbessern. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, die zeitgemäßes Leben und Wohnen ermöglichen, die eine wohnortnahe Versorgung sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Dabei ist die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und die interkommunale Zusammenarbeit von besonderer Bedeutung.

 

Förderschwerpunkte 2018

Ziel der Programmausschreibung 2018 ist es, Impulse zur Nutzung innerörtlicher Flächen zu setzen. Der Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ muss dabei in der kommunalen Baulandpolitik zum Regelfall werden. Gute innerörtliche Bausubstanz muss erhalten und zu zeitgemäßem Wohnraum umgebaut werden. Baufällige Gebäude hingegen können weichen und Platz für Neues schaffen. Deshalb werden im ELR 2018 prioritär Investitionen privater Haus- und Wohnungsbesitzer gefördert. Die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fördermittel sollen für den Schwerpunkt „Wohnen“ eingesetzt werden.

 

Zuwendungsempfänger

Projektträger und Zuwendungsempfänger können neben den Kommunen auch z. B. Vereine, Privatpersonen und Unternehmen sein.

 

Zuwendungsfähige Maßnahmen

Beiträge zum Ressourcen- und Klimaschutz sind bei kommunalen Projekten Pflicht und führen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang. Die Förderung von Investitionen wird auf folgende Schwerpunkte konzentriert:

 

  1. Förderschwerpunkt „Wohnen“

Das ELR konzentriert sich auf Innenentwicklung und Bestandsgebäude. Gefördert wird vor allem die Umnutzung leerstehender Gebäude, z.B. von ehemaligen landwirtschaftlichen Ökonomiegebäuden zu Wohnungen. Förderfähig sind sowohl durch den Antragsteller oder Verwandte ersten und zweiten Grades eigengenutzte Wohnungen (Umnutzung, Modernisierung und Neubau) als auch Mietwohnungen zur Fremdvermietung (Umnutzung und Modernisierung). Bei Projekten im Bestand, die ausschließlich Mietwohnungen oder neben einer eigengenutzten Wohnung mehr als eine Mietwohnungen enthalten, ist nur einem Fördersatz von 10 bzw. 15 % möglich. Weiterhin nicht zuwendungsfähig sind Mietwohnungen zur Fremdvermietung in Neubauvorhaben.

Erhöhter Fördersatz bei innovativen Wohnprojekten

Mit dem ELR soll die Anwendung ressourcenschonender Bauweisen unterstützt werden. Wer bei privaten Wohnbauprojekten eine innovative Verwendung von Holz in der Tragwerkskonstruktion (z.B. Holz-Beton, Holz-Glas) aufzeigt, kann eine erhöhte Förderung erhalten. Bei Umnutzung von Gebäuden zur Schaffung von Wohnraum beträgt der Fördersatz bis zu 35%, max. 55.000,00 € pro Wohnung, bei umfassender Modernisierung und bei ortsbildgerechten Neubauten bis zu 35%, max. 25.000,00 € pro Wohnung Um die innerörtliche Entwicklung in Gang zu bringen, muss häufig zuerst Platz für eine nachfolgende Neuordnung und Bebauung geschaffen werden. Zur Aktivierung innerörtlicher Flächen werden deshalb Zwischenerwerb, Abbruch und Neuordnung unterstützt.

  1. Förderschwerpunkt „Arbeiten“

Hier sollen vorrangig Projekte unterstützt werden, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen, z.B. die Verlagerung eines emissionsstarken Betriebs in das nahegelegene Gewerbegebiet. Fördersatz i.d.R. 10% der zuwendungsfähigen Aufwendungen, bis zu 15 % für strukturell besonders bedeutsame Vorhaben, max. 200.000 €.

  1. Förderschwerpunkt „Grundversorgung“

Die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen ist und bleibt ein wesentlicher Standortfaktor für den ländlichen Raum. Wichtige Einrichtungen sind hier vor allem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien und Bäckereien. Aber auch Ärzte, Physiotherapeuten, Handwerksbetriebe u.a. können zur Grundversorgung zählen. Prioritäre Berücksichtigung Projekte im Förderschwerpunkt „Grundversorgung“ werden prioritär berücksichtigt. Der Fördersatz beträgt bis zu 20% der Investitionskosten, max. 200.000 €.

  1. Förderschwerpunkt „Gemeinschaftseinrichtungen“

Schaffung und Anpassung von Gemeinbedarfseinrichtungen. Es sollen besonders Projekte in kleinen Gemeinden, die von der Bürgerschaft getragen werden eine Unterstützung über das ELR erhalten. Fördersatz i.d.R. 40 %.

 

Förderdaten (Zuwendungsempfänger, Projektbezeichnung, Höhe der Zuwendung, ggf. EU-Anteil) sind öffentlich. Zuwendungen unter 5.000 € werden nicht bewilligt. Für Grundstückserwerb, Bauten und bauliche Anlagen beträgt die Zweckbindungsfrist 15 Jahre ab Fertigstellung, im Übrigen 5 Jahre.

 

Sollten Sie sich für einen dieser Bereiche interessieren oder haben Sie Fragen bzw. brauchen Sie weitere Informationen, so wenden Sie sich bitte bis spätestens 22.09.2017 an den Sachbearbeiter Christian Hafner (Tel. 06267/9205-17, E-mail: Hafner@Fahrenbach.de).


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