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Gemeinderatssitzung am 08. November 2010

22.11.10

Am 08.11. fand die vorletzte öffentliche Sitzung des Fahrenbacher Gemeinderats statt. Zahlreichen Zuhörern konnte BM Wittmann von 2 von ihm vollzogenen Eilentscheidungen berichten. Bei der Sanierung der Fahrenbacher Grundschule wurden Arbeiten zum Blitzschutz im Wert von rund 3.000 € vergeben, außerdem erhielt die Fa. Gramlich aus Limbach den Zuschlag für Klempnerarbeiten über 14.200 €.


Resolution zum Ausbau der L 525

Der nächste Punkt (Resolution zum Ausbau der L525) war dann ein Dauerbrenner, der Gremium und Bevölkerung bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Wie in der letzten Sitzung beschlossen stellte das Gemeindeoberhaupt nun die ausgearbeitete Resolution vor, die allen politischen Entscheidungsträgern zugehen soll. Der lang versprochene und auch dringend erforderliche Ausbau der L 525 zwischen Fahrenbach und Robern wird darin nochmals eindringlich eingefordert.

Verkehrsauswertung am Friedhof Trienz

Verkehr war auch Thema des nächsten Tagesordnungspunktes, genauer gesagt das Verkehrsaufkommen und die gefahrenen Geschwindigkeiten im Bereich des Trienzer Friedhofs. Hier wurde seitens der Straßenverkehrsbehörde eine Auswertung durchgeführt, die Interessantes zu Tage förderte. So wurden 85 % der vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h oder weniger gemessen. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ist dies ein Wert, mit dem man leben kann. Den traurigen Rekord stellte während des Auswertungszeitraum ein Verkehrsteilnehmer auf, bei dem 128 km/h gemessen wurden. Leider wurden im Zeitraum der Überwachung auch immer wieder Verkehrsteilnehmer mit einer Geschwindigkeit von über 100km/h gemessen. Hier gilt der Appell an alle, vernünftig zu fahren und sich an die Geschwindigkeiten zu halten, da besonders die Besucher des Friedhofs extrem gefährdet werden. Außerdem behielt man sich vor, stichprobenartige Geschwindigkeitskontrollen durchführen zu lassen.

Interessant waren auch die festgestellten Fahrzeugzahlen in diesem Bereich. Mit 1862 Fahrzeugen pro Tag liegt die Strecke im oberen Drittel der Kreisstraßen, außerdem wurden im Zeitraum von 1 Woche 700 LKW gezählt, was in dieser Höhe sicher auch überraschend war.

Annahme von Spenden

Das nächste Thema war dann wieder sehr erfreulich, man durfte nämlich die Annahme von Spenden in Höhe von 818,80 € beschließen, nachdem man im Lauf des Jahres bereits eine Spende in Höhe von rund 2.000 € von der Fa. Kuhn aus Höpfingen über eine Pumpe für den Trienzer Spielplatz angenommen hatte.

Baugesuche

Umfangreicher als zuletzt geriet der Punkt Baugesuche, hier hatte man über insgesamt 5 Anfragen zu entscheiden. Positiv beschieden wurde die Bauvoranfrage über die Bebauung von 2 Grundstücken in der Adolf-Weber-Straße in Fahrenbach mit dem Hinweis auf eine einzuhaltende Baugrenze. Der Anfrage, eine Flachdachgarage im Feldbrunnen zu erstellen wurde mit Hinweis auf bestehende Grundsatzbeschlüsse eine Absage erteilt. Allerdings gab man Hinweise mit auf den Weg, wie das Projekt zu realisieren sei. Die dritte vorgelegte Bauvoranfrage, ebenfalls wieder zum Thema Bebaubarkeit von Grundstücken, diesmal aber in Trienz gelegen, wurde zunächst zurückgestellt. Hier wollte man zunächst noch einige Details prüfen lassen. Die beiden „richtigen“ Bauvorhaben des Abends, nämlich die Umnutzung einer Garage zur Erweiterung eines Kosmetikstudios in Fahrenbach sowie die Errichtung einer Werbeanlage zusammen mit einer solaren Nachführanlage wurden vom Gemeinderat schließlich begrüßt und auch positiv beschieden.

Hinweise und Anfragen

Bei den Hinweisen und Anfragen kamen eine ganze Reihe von Punkten zur Sprache. Zunächst die geplante Erstellung einer gemeinsamen Wanderkarte zusammen mit der Gemeinde Limbach, dann das Vorliegen von Kaufinteressenten für 2 Bauplätze in Robern, weiter die erforderliche Sanierung des Tierheims Dallau, das für die Gemeinde Kosten von ca. 1.900 € bedeutet und zahlreiche Terminbekanntgaben.

Bürgerfragestunde

Seitens des Gremiums wurde die Neuregelung der Vereinsförderung angesprochen, der Zustand des Wiesenbächleins in Robern, eine defekte Straßenlampe in Robern und die Mitnahme von Getränken zu den Sportstunden im Bürgerzentrum. Danach war man auch schon beim letzten Punkt der Sitzung angelangt, der ganz im Zeichen der geplanten Änderung des Bebauungsplans „Schneidersäcker“ in Robern stand. Von betroffenen Anwohnern wurden Unterschriftslisten an Gemeinde- und Ortschaftsrat übergeben, die die Bedenken der Anwohner zum Ausdruck bringen sollten. Diese wurden von Bürgermeister und Ortsvorsteher zur Kenntnis genommen und es wurde herausgestellt, dass alles ernst genommen wird und man Wert auf fairen und offenen Umgang miteinander legt. Dies wurde seitens des Bürgermeisters, desGremiums und der Verwaltung zugesagt, aber auch von den Beschwerdeführern eingefordert


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